Das Kind hinter den Messwerten-Teil 2: Weder Leere noch Kälte

 

Im vorigen Blog-Beitrag “Das Kind hinter den Messwerten – über den Umgang mit psychosozialer Diagnostik”

https://eltern-wollen-naehe.de/das-kind-hinter-den-messwerten-ueber-den-umgang-mit-psychosozialer-diagnostik/

schildre ich  Alltagsgeschichte aus meinem Leben als Zuständige für die Werkstatt im Kindergarten. Sie sollte wachrütteln. Das Menschenbild auf dem die gewohnheitsmäßige und systematische Vermessung der kleinen Kinder beruht, verkennt und verletzt deren Seelen.→ weiterlesen

Das Kind hinter den Messwerten – über den Umgang mit psychosozialer Diagnostik

 

Im Supermarkt

Neulich traf ich beim Einkaufen die Mutter eines sechsjährige Mädchens. Das Kind wird im Sommer eingeschult. Die Frau sah mich, kam an und legte gleich los:

Also unsere Nicola wird zur Zeit von sehr vielen Spezialisten untersucht. Ihr Wortschatz ist um 30 % kleiner, als der anderer Kinder in ihrem Alter. Außerdem hat ein weiterer Spezialist ADHS festgestellt, Nicola mangelt es an Sozialkompetenz…

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Gegen die „Enteignung“ der Kindheit

 

Über Helikoptereltern wird viel geklagt. Durch ihre ständige Überwachung und Behütung würden sie die Entwicklung ihre Kinder einschränken. Doch sind es wirklich nur die Eltern, die ihren Kindern den Entwicklungsraum nehmen? Ich möchte zunächst keinesfalls abstreiten, dass die Räume, in denen sich unsere Kinder entwickeln könnten, häufig schon vorher von Erwachsenen besetzt worden sind. Dadurch wird dann mitunter die Entwicklungsmöglichkeit der Kinder eingeschränkt.→ weiterlesen

Einzelfallhilfe für einen verhinderten Piraten

 

Eine Sitzung

Letzte Woche saß ich in einer Sitzung. Es ging um Kinder, die in der Schule stören und um deren Einzelfallhelfer. Eine Dame, sichtlich ratlos: „Stellt Euch vor, in Nordrheinwestfalen kann jeder Einzelfallhelfer werden. Jede Hausfrau kann sich für den Job melden und gilt dafür als qualifiziert!“→ weiterlesen

Eine wunderbare Ergänzung zur Eltern-Kind Bindung

 

Christiane, Mutter dreier Kinder, schrieb mir:

„Ich lese gerade noch einmal Dein Buch – es ist so gut! …

Ich möchte Dir dazu meine Beobachtungen aus unserer kleinen Wohnsiedlung mitteilen: Mein Mann und ich haben ja drei Kinder, die nie eine Kita von innen gesehen haben und bis zum 5. resp. 6. Lebensjahr zu Hause betreut wurden. Die Kinder unserer Nachbarn sind Teilzeit-Kitakinder. An freien Tagen spielten alle Kinder oft draußen, altersmäßig zwischen 2 und 12 Jahren. → weiterlesen

Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht *

 

Eine kleine Geschichte, die eine größere Auswirkung auf den Personalschlüssel in der Krippe haben kann, als man auf Anhieb denkt:

Eine Kindergärtnerin schrieb mir. Ihre Kinder müssen manchmal durch die Garderobe der Krippe gehen um auf den Spielplatz zu gelangen. Zuvor ermahnt sie ihre Großen immer, umsichtig an den Krippenkindern vorbeizugehen.→ weiterlesen