Die besseren Eltern? Die Eltern! Teil 5: Sie gewährleisten Raum für Selbsterkenntnis

 

Im letzten Teil des Beitrags „Die besseren Eltern? Eltern!“ geht es um ein sehr wichtiges Thema. Ich stelle die Frage danach, warum so viele Kinder mit exzellenten  Schulabschlüssen nicht wissen, was sie werden sollen. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach.→ weiterlesen

Die besseren Eltern? Die Eltern! Teil 4: Sie garantieren Bildung

 

Das Störfeuer gegen intuitive, und das bedeutet immer bindungsfreundliche,  Eltern ist ein ausgewogener Mix: Rückständig seien sie, Helikoptereltern, überbehütend…  Im Gegenzug sei – so der politisch korrekte Irrglaube – die ganztägige Erziehung im Kollektiv der einzige Zugang zu Bildung, Selbständigkeit und sozialer Kompetenz. Tatsächlich aber gibt es keine Bildung ohne Bindung. Das bedeutet: gerade die intuitiven Eltern sind die Garanten von Bildung.→ weiterlesen

Zwischen den Jahren 2017 und 2018

Rückbesinnung

Zwischen den Jahren und vor dem Beginn eines meiner neuen Lebensjahre ist auch für mich eine Zeit der Rückbesinnung. So wie ich nach einer Malstunde im Malort aufräumend die Stunde rekapitulieren lasse, so mache ich das jetzt für das ganze Jahr. Vor der Malstunde, wenn der Palettentisch gestimmt ist, wie ein Musikinstrument und bevor der erste Malspielende eintrifft, dann lese ich immer in einem meiner Bücher von Arno Stern. In „Die Spur. Gewesenes Kindsein“ steht ganz genau, warum ich im Malort, in der Werkstatt im Kindergarten und als Autorin genauso arbeite und diene, wie ich es mache.→ weiterlesen

Die besseren Eltern? Die Eltern! Teil 3: Sie streben nach Nähe

 

Das Kollegium und die Elternsprecher in dem in Teil 2 angeführten Bericht argumentieren aus der Sicht des Kollektivs. Eltern hingegen binden sich an ihre Kinder und sehen zuerst das Individuum. Sie stellen sich die Frage: Was tut meinem einmaligen Kind gut? Die Antwort: Nähe zu uns.

Die Befindlichkeit der Kinder dieser Mutter liegt nicht im Fokus der Schule. Es gibt sicher viele Eltern, denen eine Unterordnung der Bindungsbedürfnisse ihrer Kinder unter die Interessen des Kollektivs entgegenkommt. Anderen behagt sie gar nicht. Sie möchten selbst die Antwort für ihr Kind sein und wünschen die entsprechende Verantwortung. Oft werden sie, wenn sie ihr Unbehagen gegen übergriffige Einrichtungen äußern, als Helikoptereltern bezeichnet. Manche ziehen sich daraufhin gehorsam und eingeschüchtert zurück.→ weiterlesen

Die besseren Eltern? Die Eltern! Teil 2: Hier sind die Kinder wichtiger als die Schule

 

Mit meiner Schlussfolgerung, dass verpflichtende Klassenfahrten im Grundschulalter überflüssig sind, stehe ich nicht alleine da. Ich denke da gibt es eine hohe Dunkelziffer bei den Kritikern. Eine meiner Leserinnen schrieb mir: „Es ist in der Tat so, dass Kinder nach Klassenfahren mehrere Tage brauchen, bis sie wieder „geerdet“ sind. Unser mittlerer Sohn ist nach „Landschulwochen“ oft tagelang missmutig, regt sich über alles auf, bis er die Gelegenheit hatte, mal zu weinen und seinen Frust über die Woche rauszulassen. Ich musste ihn dann immer mehrere Tage vermehrt in den Arm nehmen etc.“→ weiterlesen

Die besseren Eltern? Die Eltern! Teil 1: Sie können Kindheit schenken

Scheinbar ist die Welt in Ordnung

An einem Montag setzten wir mit der Fähre auf die Nordseeinsel Amrum über. An den Tischen rund herum sitzen vielleicht 60 Kinder im Grundschulalter zwischen 6 und 11 Jahren.

Am Nachbartisch vier Mädchen: Eine Querschlanke, eine Athletische, die klassische Bohnenstange und eine kleine zarte Elfe. Die Kinder sind angespannt, und sie holen ihre Saugfläschchen aus den rosa oder lila Rucksäckchen. Die Flüssigkeiten gluckern in die Hälse. Zwischendurch immer wieder lautes Kreischen und Quietschen, das keinesfalls fröhlich oder ausgelassen klingt. Eher wie in einem schlechten Schauspiel, aufgesetzt. → weiterlesen

Was am See geschieht – So überwinden wir die Funktionalisierung unserer Kinder

Am See

Heute trete ich schwer in die Pedalen und schaue leicht über die eben noch glatte Oberfläche des Sees. Mir brennt mein Herz. Es scheint vor Freude zu zerbersten.

Warum? Ein Schwan landet gerade umständlich mit Hilfe eines urkomischen Bremsmanövers auf dem Wasser. Er gesellt sich zu seinen Artgenossen. Ich sehe das und fühle diese freudig glühende Wärme, die mich jedes Mal überflutet, wenn ich das Andersen-Märchen vom hässlichen Entlein lese.→ weiterlesen

Das Kind hinter den Messwerten-Teil 2: Weder Leere noch Kälte

 

Im vorigen Blog-Beitrag „Das Kind hinter den Messwerten – über den Umgang mit psychosozialer Diagnostik“

http://eltern-wollen-naehe.de/das-kind-hinter-den-messwerten-ueber-den-umgang-mit-psychosozialer-diagnostik/

schildre ich  Alltagsgeschichte aus meinem Leben als Zuständige für die Werkstatt im Kindergarten. Sie sollte wachrütteln. Das Menschenbild auf dem die gewohnheitsmäßige und systematische Vermessung der kleinen Kinder beruht, verkennt und verletzt deren Seelen.→ weiterlesen

Das Kind hinter den Messwerten – über den Umgang mit psychosozialer Diagnostik

 

Im Supermarkt

Neulich traf ich beim Einkaufen die Mutter eines sechsjährige Mädchens. Das Kind wird im Sommer eingeschult. Die Frau sah mich, kam an und legte gleich los:

Also unsere Nicola wird zur Zeit von sehr vielen Spezialisten untersucht. Ihr Wortschatz ist um 30 % kleiner, als der anderer Kinder in ihrem Alter. Außerdem hat ein weiterer Spezialist ADHS festgestellt, Nicola mangelt es an Sozialkompetenz…

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Wie Maßregelungen an Eltern dem Kind schaden – sogar wenn sie berechtigt sind

 

Habt Ihr auch so ein mulmiges Gefühl, wenn Ihr vor Euren eigenen Kindern von anderen Erwachsenen zurechtgewiesen werdet? Das hat einen guten Grund. Hier könnt Ihr erfahren, was das mit Eurem Kind macht.→ weiterlesen